Jesus Remus - Ein Porträt

Jesus Remus wurde 1938 in Trier im Südwesten Deutschlands geboren. Er war sieben Jahre alt als der Zweite Weltkrieg endete und überlebte bereits Jahre in Einsamkeit, Krankheit, Hunger und Angst in der Bombenkampagne. Während dieser Zeit munterte er sich auf, indem er mit Bleistiftstummeln auf Papierresten zeichnete.


Nachdem ihm seine Eltern die Hochschulbildung und das Studium verweigert hatten, lernte er von 1953 bis 1957 den Beruf des Dekorateurs und Plakatmalers. Durch viel Übung mit Pinseln und Farben war der Weg zum Maler 1960 kurz. Er profitierte auch von zwei fortgeschrittenen Malern (Erich Kraemer und Dieter Sommer) in deren Künstlergemeinschaft der Stadt. Der Einstieg in die abstrakte, gegenstandslose Malerei war nahtlos und 1968 endete diese abrupt. Zusammen mit linken Jugendlichen rechnete er öffentlich mit der bürgerlichen Kunst ab.


Dieser Zeit folgte das Leben in Kommunen und dem Untergrund, sowie das Kennenlernen diverser Therapieformen, sowie das Erlernen von Yoga und Karate. Jahre der Meditation gipfelten 1980 in einer Erleuchtungserfahrung, welche gleichbedeutend mit seiner Einweihung als Sannyasin war und in deren Folge er dem Ruf seines Meisters Osho in dessen Ashram in Puna, Indien, folgte. Im Juni 1981 verließ sein Meister Indien, um nach Amerika zu gehen und sich der neuen Gemeinde anzuschließen, die in Oregon errichtet werden sollte. Da die USA für Jesus Remus keine Option waren, beschloss er bald, nach Trier zurückzukehren und dort seine Therapieerfahrung anzubieten. Schließlich hatten seine Erfahrungen seine Persönlichkeit dahingehend verändert, dass seine Wahl darauf fiel, seine Bestimmung in der Schaffung von Kunst in vielfältiger Form auszuleben, um seiner Liebe Ausdruck zu verleihen.



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